utes zeichnung_2_bwPerleberg, Wittenberge und Karstädt liegen jeweils etwa 15 km voneinander entfernt im Landkreis Prignitz. Deindustrialisierung und demografischer Wandel führten dazu, dass weniger und ältere Menschen hier leben, während die Jüngeren sich ihre berufliche Zukunft in der Region oft nur schwer vorstellen konnten. Genau hier setzt das Projekt an: Es macht die Stärken der Region und der Menschen der verschiedenen Generationen sichtbar, um neue Möglichkeiten des Zusammenwirkens von Ökonomie, Bildung und sozialem Miteinander zu erkunden. Zeitgenössische Kunst ist Katalysator von Veränderungsprozessen. Die Qualität von Bildung und Ausbildung beeinflusst das Überleben und die Fähigkeit einer Region die eigene Zukunft zu gestalten.

Der erste Wasserspeier und das Geschenk bekommen Farbe

Am 24. und 25. Juli arbeiten Constantin, Finley, Tim, Tristan, Louis, Benjamin und Ute zusammen. Der verzinkte erste Wasserspeier einen Anstrich mit Haftgrund und Farbe. Wie und wo das entscheiden wir gemeinsam. Wir arbeiten in der Metallwerkstatt des BBZ in Wittenberge. Die Farbe hatte mit großer Sorgfalt Frau Schönharting, Vorstand der Schorisch Gruppe bestimmt. Weitergemalt […]

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Raumidee

Die Idee zum Archiv der guten Ideen im Projektionsraum hat viele Autor/innen: Eric aus der Montessorischule Wittenberge schlug für die Prignitz Animationsräume mit Bildern von Natur und Schönheit und dem was geschieht für diejenigen alten Menschen, die nicht mehr dabei sein können vor. Jörg Stollmann, Lehrstuhl für Urban Design an der TU Berlin ließ sich […]

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Was macht das Ländliche?

Alles ist urban – Was macht das Ländliche? Welche Kräfte bestimmen es? Wie sieht es dort aus? Im Netzwerk einer umfassenden Urbanisierung existieren enge und weite Maschen. Die Prignitz stellt eine solche weite Masche dar. Sie stellt Ressourcen für verdichtete Zentren zur Verfügung, einerseits versorgender Funktion, muss aber auch diffuseren Ansprüchen als Rückzugsraum gerecht werden. […]

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ZWEITES WIESENGESPRÄCH

Zur Eröffnung der Baumscheibe lädt das Zentrum für Peripherie zum zweiten Wiesengespräch ein. Steffen Klotz und Paul Klever studierten Urban Design an der TU Berlin. Sie haben über ein Jahr lang die Prignitz untersucht. Sie haben versucht die Kräfte zu identifizieren, die den Raum bestimmen. Nun können PrignitzerInnen und Gäste das Gefundene kommentieren, berichtigen, Einspruch […]

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Wittenberger Kartoffelessen

Die Schüler der Sekundarstufe (Montessorischule Wittenberge) bereiteten am 22. September 2017 für alle Kinder der Schule ein fantastisches Menü aus verschiedenen Kartoffelgerichten zu.  Im letzten Jahr pflügten die Mädchen und Jungen mit einem Handpflug den Kartoffelacker in unserem offenen Garten. In der Osterzeit legten sie die Kartoffeln in den Boden pflegten, häufelten und gossen ihre […]

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Wasserspeier

Im November 2016 und im April 2017 realisieren Kinder der Montessorischule Wittenberge und Ausbilder des BBZ den ersten Wasserspeier für den Stahlwasserbaugarten. Der Ausbilder Herr Remter erklärt Gordon, Erzieher an der Montessorischule und Louis, Schüler, alle Arbeitsschritte, die auf die Entwurfszeichnung folgen. Um sie zu verstehen, kann man schulische Mathematik gut gebrauchen. Das Werkstück wurde […]

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Was ist wichtig ?

Klara, Leni, Emilia, Leni, Lara, Melissa, Leni, Maximilian, Pall, Jannis, Louis, Finn, Denni, Peter, Hermann, Kevin, Lukas, Peter Awe und Ute Reeh sammeln am 5. April 2017 in der Montessorischule Wittenberge Ideen. Ausgangspunkt sind die Fragen: Was ist wichtig für alte Leute, die bei uns leben? Was ist wichtig für junge Leute bei uns? Was […]

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Das Geschenk

Die Zusammenarbeit des BBZ mit der Montessorischule und dem Oberstufenzentrum Wittenberge, der Firma Schorisch Magis und dem Zentrum für Peripherie, Karstädt begann am 16. und 17.November 2016 mit einem Geschenk. Die Firma Schorisch Magis stellte das Material, einen Corpus aus Stahl. Das BBZ stellt den Ort und die Werkstätten. Motivierte Menschen vom BBZ bereiteten alles […]

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Apfelbäume und Kartoffeln

Die Kinder des Hortes der Montessorischule rösteten, gemeinsam mit ihren Eltern und Pädagogen, die ersten aus dem Garten der Begegnung geernteten Kartoffeln. Man war sich einig, dass die Kartoffelanbaufläche vergrößert wird, damit im nächsten Jahr die gesamte Schulgemeinde kosten kann. Die Kinder der Pantherklasse haben auf dem Apfelmarkt die Früchte vieler alter Sorten auf ihren […]

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Vom offenen Beginn zum konkreten Ergebniss

Innovation lässt sich übersetzen als „neue Wege finden“. Künstlerische Prozesse, wie sie das Zentrum für Peripherie vertritt, beginnen offen und unbestimmt. Am Beginn stehen Zuhören und Beobachten. Im Zentrum stehen die Wahrnehmungen der beteiligten Menschen. Relevant ist die Form, in der sie einbezogen werden. Der offene Beginn und wahrnehmen, visualisieren und Austausch von Impulsen und […]

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